Das Thema das mich neben der Umwelt am meisten beschäftigt ist die Gleichstellung. Natürlich die Gleichstellung aller Menschen, aber im Besonderen die Gleichstellung von Mann und Frau.
Damit stosse ich oft auf Wiederstand.
"In der Schweiz sind die Geschlechter doch gleichgestellt." Das höre ich oft. Männer fühlen sich angegriffen. Frauen weichen dem Thema aus, oft in der Angst nicht mehr attraktiv zu wirken.
Ja, in der Schweiz hat sich seit den ersten Feministinnen bereits sehr viel getan.
Wir Frauen sind mündig geworden. Wir haben das Recht auf eine eigene Meinung und Bildung erhalten. Wir können nun selbst über unser Leben bestimmen.
Aber pefekt ist es darum noch lange nicht.
Noch gibt es zum Beispiel Lehrpersonen, die das Gefühl haben, das Schülerinnen im Deutsch gut und in der Mathematik schlecht sein müssten. In der Bezirkschule habe ich nach einem Sechser (Bestnote in der Schweiz) in der Mathematikprüfung folgenden Satz des Lehrers gehört: "Jungs was macht ihr? Wie könnt ihr euch von einem Mädchen schlagen lassen? Strengt euch mehr an!"
Und auch meine Reaktion darauf will ich nicht verschweigen: "Da hat wohl eine blinde Sau eine Eichel gefunden." Dass ich selbst gut in der Mathematik sein könnte, wollte ich schlicht und einfach nicht glauben.
Aber auch das Umgekehrte ist oft der Fall. In Fächern wie Deutsch und Kunst werden die Jungs benachteiligt. Sie haben kaum eine Chance auf Höchstnoten zu kommen.
Gleichstellung ist eben nicht nur die Gleichstellung der Frauen, es ist auch die Gleichstellung der Männer. Und die Gleichberechtigung muss nicht nur im Gesetz festgelegt sein, sondern auch in den Köpfen der Menschen.
Aber die Köpfe der Menschen brauchen Zeit um sich an neue Umstände zu gewöhnen. Sie sind bequem und wer jetzt schon nachgibt, riskiert einen Rückfall.
Gleichstellung ist ein Konzept, das noch einige Verbesserungen verlangt. Darum muss das Thema auch weiterhin diskutiert werden.
Mittwoch, 29. Juli 2009
Mittwoch, 22. Juli 2009
Weltverbesserung im Juli

Sicher ist meinen Lesern aufgefallen, dass ich diesen Monat noch nichts zu Verbesserung meines ökologischen Fussabdrucks gemacht habe. Oder besser gesagt, ich habe es noch nicht in diesen Blog geschrieben. Diesen Monat habe ich beschlossen, beim Duschen Wasser zu sparen. Wärend ich mich einseife und die Beine rasiere stelle ich jetzt immer das Wasser ab. Ausserdem dusche ich kälter und ich stelle den Strahl schwächer ein.
Ich weiss noch nicht, ob ich das alles auch im Winter beibehalten kann. Wenn es kalt ist, geht nichts über eine warme Dusche. Ich hege aber die Hoffnung, dass mir der Herbst als Übergang dienen wird, so dass ich im Winter nicht friehren werde.
Sonntag, 19. Juli 2009
Waschnüsse
Ich habe versprochen, auf die Waschnüsse zurück zu kommen.
Indische Waschnüsse enthalten einen seifenänlichen Stoff. Mit etwa fünf Nüssen in einem Leinenbeutel kann man damit Wäsche waschen. Ein halbes Kilo Waschnüsse reicht bei uns, einer fünfköpfigen Familie, darunter ein Rekrut, etwa für ein halbes Jahr. Natürlich braucht es auch noch etwas Entkalker, aber ansonsten ist das Ganze ziemlich natürlich. Nur einen weiteren Nachteil gibt es noch: Weisse Wäsche lässt sich mit Waschnüssen nicht waschen. Sie würde vergilben oder grau werden. 

Natürlich, sparsam, kostengünstig... Es würde eigenlich alles für die Verwendung von Waschnüssen sprechen. Oder besser gesagt, es spricht zu viel für die Verwendung. Mittlerweile sind so viele Menschen in Europa und der USA davon überzeugt, das die Nachfrage nach den Nüssen ins unermessliche gestiegen ist.
Nun schlägt sich die Nachfrage immer auf den Preis aus und in diesem Fall, können die Inder den Preis, den wir in Europa bereit sind zu zahlen, nicht aufbringen. Sprich: in Indien, dem Herkunftsland der Waschnüsse, wird mit billigerem Waschmittel gewaschen. Die teuren Nüsse werden exportiert.
Ist das schlimm? Sollen nicht die Inder an den Waschnüssen etwas Geld verdienen dürfen?
Doch in dieser Rechnung fehlt noch ein Faktor. Die Kläranlagen.
Unsere Kläranlagen kommen mit den Waschmitteln zurecht. Es wird neutralisiert und das Wasser so wenig wie möglich verschmutzt. Doch in Indien gibt es kaum Kläranlagen. Ein Umstand der eine natürliche Reinigung der Wäsche erforderlich macht.
Kann ich nun mit gutem Gewissen Waschnüsse verwenden?
Samstag, 20. Juni 2009
"Diskrete" Länder
Es gibt Länder auf diesem Planeten, von welchen ich praktisch nichts weiss.
Zwei davon sind Australien und Canada. Überraschenderweise sind das zwei ziemlich grosse Länder. (Nein, ich finde nicht die Grösse überraschend. Selbst bei meinen schlechten Geographiekenntnissen, das Australien und Canada gross sind weiss ich.)
Ich kenne den Präsidenten der USA, den Parteivorsitzenden in China, die führende Kraft in Russland und ich kenne die Spitzen weitaus kleinerer Länder wie Frankreich, Deutschland und England. Aber den Präsidenten von Autralien weiss ich genauso wenig wie jenen von Canada.
So grosse Länder und ich habe keine Ahnung wechle Politik dort betrieben wird, dass ist mir unheimlich.
Noch unheimlicher ist, dass es vielen meiner Bekannten änlich ergeht. Selbst mein Onkel, der nach Canada ausgewandert ist, weiss nicht viel mehr als ich.
Aber seit mir diese Wissenslücke aufgefallen ist, bin ich fleissig daran sie zu füllen.
Australien soll sehr gute Beziehungen mit China führen, der Präsident Kevin Rudd soll fliessend Chinesisch sprechen. Doch Australien macht in letzter Zeit auch Schlagzeilen durch sein Rüstungsprogramm. Eben wegen seinem Nachbarn China, scheint Australien es für nötig zu halten imens aufzurüsten. Als der dem Ozonloch nächsten Kontinent ergreifft das Land alle Massnahmen um das Loch wieder zu stopfen und da es stark von der Klimaerwärmung getroffen sein wird, wird auch in diesem Aspekt gehandelt. Doch was das Trinkwasser angeht, die Pestiziede und die Ureinwohner, scheint sich im Land nicht wirklich etwas zu bewegen.
Canada ist noch geheimnissvoller. Im Schatten seines grossen Nachbarn USA wird es kaum bemerkt. Canada ist ein Land mit grossen Ölvorkommen. Da gibt es das flüssige Gold, dass bereits gefördert wird und die Ölsande an deren Abau man sich eben erst macht. Da liegt Reichtum, ein Reichtum über den die Canadier ihren wirklichen Schatz, die Natur vergessen zu haben scheinen. Was ich heute im Geo-Magazien gelesen habe, hat mich erschüttert. Das Wasser wird vergiftet, die Wälder gerodet und all das wird totgeschwiegen (Näheres).
Mein Onkel klagte über die Dürre. Jetzt weiss ich warum sie entsteht, es werden zu viele Bäume gefällt, zu viel Grundwasser verdreckt.
Ich kann nicht jammern, ohne Lösungen zu suchen, selbst wenn ich eigentlich zu wenig weiss um zu helfen. "Deine Felder sind so gross, da nützen Lebhäge nichts mehr, aber Bäume musst du pflanzen." Das habe ich ihm schon vor der Geo-Lektüre geraten. Scheint als würde meine einfache Gleichung: Bäume=Wasser, doch aufgehen.
Darum hier noch eine: Wissen=Lösungen. Nur wenn wir die Probleme kennen, können wir etwas dagegen tun, Geheimhaltung ist Selbstmord.
Zwei davon sind Australien und Canada. Überraschenderweise sind das zwei ziemlich grosse Länder. (Nein, ich finde nicht die Grösse überraschend. Selbst bei meinen schlechten Geographiekenntnissen, das Australien und Canada gross sind weiss ich.)
Ich kenne den Präsidenten der USA, den Parteivorsitzenden in China, die führende Kraft in Russland und ich kenne die Spitzen weitaus kleinerer Länder wie Frankreich, Deutschland und England. Aber den Präsidenten von Autralien weiss ich genauso wenig wie jenen von Canada.
So grosse Länder und ich habe keine Ahnung wechle Politik dort betrieben wird, dass ist mir unheimlich.
Noch unheimlicher ist, dass es vielen meiner Bekannten änlich ergeht. Selbst mein Onkel, der nach Canada ausgewandert ist, weiss nicht viel mehr als ich.
Aber seit mir diese Wissenslücke aufgefallen ist, bin ich fleissig daran sie zu füllen.
Australien soll sehr gute Beziehungen mit China führen, der Präsident Kevin Rudd soll fliessend Chinesisch sprechen. Doch Australien macht in letzter Zeit auch Schlagzeilen durch sein Rüstungsprogramm. Eben wegen seinem Nachbarn China, scheint Australien es für nötig zu halten imens aufzurüsten. Als der dem Ozonloch nächsten Kontinent ergreifft das Land alle Massnahmen um das Loch wieder zu stopfen und da es stark von der Klimaerwärmung getroffen sein wird, wird auch in diesem Aspekt gehandelt. Doch was das Trinkwasser angeht, die Pestiziede und die Ureinwohner, scheint sich im Land nicht wirklich etwas zu bewegen.
Canada ist noch geheimnissvoller. Im Schatten seines grossen Nachbarn USA wird es kaum bemerkt. Canada ist ein Land mit grossen Ölvorkommen. Da gibt es das flüssige Gold, dass bereits gefördert wird und die Ölsande an deren Abau man sich eben erst macht. Da liegt Reichtum, ein Reichtum über den die Canadier ihren wirklichen Schatz, die Natur vergessen zu haben scheinen. Was ich heute im Geo-Magazien gelesen habe, hat mich erschüttert. Das Wasser wird vergiftet, die Wälder gerodet und all das wird totgeschwiegen (Näheres).
Mein Onkel klagte über die Dürre. Jetzt weiss ich warum sie entsteht, es werden zu viele Bäume gefällt, zu viel Grundwasser verdreckt.
Ich kann nicht jammern, ohne Lösungen zu suchen, selbst wenn ich eigentlich zu wenig weiss um zu helfen. "Deine Felder sind so gross, da nützen Lebhäge nichts mehr, aber Bäume musst du pflanzen." Das habe ich ihm schon vor der Geo-Lektüre geraten. Scheint als würde meine einfache Gleichung: Bäume=Wasser, doch aufgehen.
Darum hier noch eine: Wissen=Lösungen. Nur wenn wir die Probleme kennen, können wir etwas dagegen tun, Geheimhaltung ist Selbstmord.
Klopapier
Gut, die Liste wäre also gemacht und obwohl sie recht spät gemacht wurde, das ändert nichts an meinen Vorsätzen.
Ich habe tatsächlich diesem Monat etwas verbessert. Ich spare Klopapier.
Das heisst ich verwende es sparsamer. Natürlich ohne das dabei die Hygiene leiden würde. Aber nur schon der bewusste Gebrauch hilft die Menge zu verringern.
Natürlich verwende ich Recyclingtoilettenpapier, so müssen weniger Bäume gefällt werden. Allerdings ist der Unterschied nicht gerade berauschend, pro Tonne Papier sind es bloss 17 Bäume weniger, sagt die "Toilet Paper Encyclopedia".
Aber selbst 17 Bäume, wenn man sie erst heruntergespühlt hat, sind sie weg. Klopapier kann man verständlicherweise nicht weiterrecyclen.
Und es wird mit einem Blatt Klopapier noch viel mehr runtergespühlt. Farbe, Chlor, Dioxine und auch solche bizarre Dinge wie Parfüm und Vitamin E, alles landet in der Kläranlage und mit etwas Pech in den Flüssen.
Aber der bewusste Umgang mit Klopapier ist gar nicht so einfach. Man geht so oft aufs Klo, da laufen die einzelnen Handgriffe wie von selbst ab. Ehe man sich versieht, hat man wieder einmal zuviel Papier abgerissen. Aber auch Gewohnheiten kann man ändern.
Ich habe tatsächlich diesem Monat etwas verbessert. Ich spare Klopapier.
Das heisst ich verwende es sparsamer. Natürlich ohne das dabei die Hygiene leiden würde. Aber nur schon der bewusste Gebrauch hilft die Menge zu verringern.
Natürlich verwende ich Recyclingtoilettenpapier, so müssen weniger Bäume gefällt werden. Allerdings ist der Unterschied nicht gerade berauschend, pro Tonne Papier sind es bloss 17 Bäume weniger, sagt die "Toilet Paper Encyclopedia".
Aber selbst 17 Bäume, wenn man sie erst heruntergespühlt hat, sind sie weg. Klopapier kann man verständlicherweise nicht weiterrecyclen.
Und es wird mit einem Blatt Klopapier noch viel mehr runtergespühlt. Farbe, Chlor, Dioxine und auch solche bizarre Dinge wie Parfüm und Vitamin E, alles landet in der Kläranlage und mit etwas Pech in den Flüssen.
Aber der bewusste Umgang mit Klopapier ist gar nicht so einfach. Man geht so oft aufs Klo, da laufen die einzelnen Handgriffe wie von selbst ab. Ehe man sich versieht, hat man wieder einmal zuviel Papier abgerissen. Aber auch Gewohnheiten kann man ändern.
Was ich dennoch ändern kann
Oke, jetzt ist nicht "morgen" sondern schon ziemlich lange nach meinem letzten Eintrag. Daraus werde ich lernen und meine Einträge zukünftig besser formulieren.
Hier also einige Dinge die ich noch besser machen kann:
Mehr Aufmerksamkeit beim Einkaufen (Kleider, Elektronik, Nahrungsmittel)
Noch mehr Strom sparen (Lichter der anderen auch noch löschen, PC)
Klopapier sparen
Recyclinpapier verwenden
Geld spenden
Wassersparer installieren
Hände mit kalten Wasser waschen
Backofen selten benutzen
Kleider möglichst lange tragen
ja, und sicher werden mir bald noch mehr Punkte einfallen.
Hier also einige Dinge die ich noch besser machen kann:
Mehr Aufmerksamkeit beim Einkaufen (Kleider, Elektronik, Nahrungsmittel)
Noch mehr Strom sparen (Lichter der anderen auch noch löschen, PC)
Klopapier sparen
Recyclinpapier verwenden
Geld spenden
Wassersparer installieren
Hände mit kalten Wasser waschen
Backofen selten benutzen
Kleider möglichst lange tragen
ja, und sicher werden mir bald noch mehr Punkte einfallen.
Sonntag, 7. Juni 2009
Die Liste
Gerade habe ich rasch einen Blick auf den Blog geworfen... Der letzte Eintrag ist erschreckend lang geworden.
Hoffentlich wird er dennoch gelesen.
Hier kommt noch die Liste von der ich vor zwei Tagen gesprochen habe. Sie ist, im Gegensatz zum Eintrag erschreckend kurz.
Was ich bereits für die Umwelt tue:
1. Kein Fleisch essen
2. Nicht autofahren
3. Strom sparen (mit einer Schaltersteckdose in meinem Zimmer.)
4. Licht löschen. (Wenn ich es nicht benötige, oft schalte ich es gar nicht erst an.)
5. Bei Bodyshop einkaufen.
6. Einen engagierten Blog schreiben.
7. Recyclen
8. Wäsche mit Waschnüsse waschen. (Über die Tücken der Waschnüsse komme ich später noch zu sprechen.
9. Wäsche so kalt wie möglich waschen und an der Luft trockenen.
10. Einen Laptop anstelle eines Computers verwenden.
Dann bin ich auf die Website vom WWF gegangen und habe meinen Footprint berechenen lassen.
Das Resultat entsprach keineswegs meinen Erwartungen. Würden alle Menschen so wie ich leben, dann bräuchten wir 1.5 Erden.
Im Vergleich zu den meisten anderen Schweizern mag das wenig sein. Der Durchschnitt liegt bei 2.5 Erden. Doch das ist ein schlechter Trost.
Noch mühsamer ist, dass ich viele Dinge die meinen Footprint beieinflussen, nicht ändern kann. Nicht, weil ich dass nicht will, sondern weil es schlicht und einfach nicht in meiner Macht steht.
Unser Haus ist alt. Es wird mit Öl geheizt, die Fenster sind schlecht isoliert und die Wände leider auch. Die Durchschnittliche Temperatur im Winter beträgt 18° und in meinem Zimmer funktioniert die Heizung nicht einmal richtig. Dennoch ist die Energiebilanz wohl ziemlich vernichtend.
Den Einkauf erledigen meine Eltern. Es ist ihr Geld, dass sie ausgeben. Sie kaufen Gemüse das Saisongerecht und in der Umgebung angebaut wird. Aber zum Kauf von Biogemüse werde ich sie kaum übereden können.
Auch unsere Elektrogeräte sind veraltet. Meine Eltern aber möchten den Kühlschrank und den Ofen gleich zusammen mit der Küche erneuern. Die neue Küche planen sie schon seit wir eingezogen sind und das war vor 15 Jahren...
Dafür scheint es bei den Kühltruhen voran zu gehen, vorallem wegen den Stromkosten die so eingespart werden könnten.
Aber wenn ich im September nach Beijing gehe und sozusagen meinen eigenen Haushalt haben werde, wird mein Footprint bestimmt kleiner. Der ökologische Fussabdruck eines Duchschnittchinesen beträgt 0.9 Erden. Das ist mein nächstes Ziel.
Und Morgen kommt dann die Liste mit all den Dingen, die ich jetzt ändern kann.
Hoffentlich wird er dennoch gelesen.
Hier kommt noch die Liste von der ich vor zwei Tagen gesprochen habe. Sie ist, im Gegensatz zum Eintrag erschreckend kurz.
Was ich bereits für die Umwelt tue:
1. Kein Fleisch essen
2. Nicht autofahren
3. Strom sparen (mit einer Schaltersteckdose in meinem Zimmer.)
4. Licht löschen. (Wenn ich es nicht benötige, oft schalte ich es gar nicht erst an.)
5. Bei Bodyshop einkaufen.
6. Einen engagierten Blog schreiben.
7. Recyclen
8. Wäsche mit Waschnüsse waschen. (Über die Tücken der Waschnüsse komme ich später noch zu sprechen.
9. Wäsche so kalt wie möglich waschen und an der Luft trockenen.
10. Einen Laptop anstelle eines Computers verwenden.
Dann bin ich auf die Website vom WWF gegangen und habe meinen Footprint berechenen lassen.
Das Resultat entsprach keineswegs meinen Erwartungen. Würden alle Menschen so wie ich leben, dann bräuchten wir 1.5 Erden.
Im Vergleich zu den meisten anderen Schweizern mag das wenig sein. Der Durchschnitt liegt bei 2.5 Erden. Doch das ist ein schlechter Trost.
Noch mühsamer ist, dass ich viele Dinge die meinen Footprint beieinflussen, nicht ändern kann. Nicht, weil ich dass nicht will, sondern weil es schlicht und einfach nicht in meiner Macht steht.
Unser Haus ist alt. Es wird mit Öl geheizt, die Fenster sind schlecht isoliert und die Wände leider auch. Die Durchschnittliche Temperatur im Winter beträgt 18° und in meinem Zimmer funktioniert die Heizung nicht einmal richtig. Dennoch ist die Energiebilanz wohl ziemlich vernichtend.
Den Einkauf erledigen meine Eltern. Es ist ihr Geld, dass sie ausgeben. Sie kaufen Gemüse das Saisongerecht und in der Umgebung angebaut wird. Aber zum Kauf von Biogemüse werde ich sie kaum übereden können.
Auch unsere Elektrogeräte sind veraltet. Meine Eltern aber möchten den Kühlschrank und den Ofen gleich zusammen mit der Küche erneuern. Die neue Küche planen sie schon seit wir eingezogen sind und das war vor 15 Jahren...
Dafür scheint es bei den Kühltruhen voran zu gehen, vorallem wegen den Stromkosten die so eingespart werden könnten.
Aber wenn ich im September nach Beijing gehe und sozusagen meinen eigenen Haushalt haben werde, wird mein Footprint bestimmt kleiner. Der ökologische Fussabdruck eines Duchschnittchinesen beträgt 0.9 Erden. Das ist mein nächstes Ziel.
Und Morgen kommt dann die Liste mit all den Dingen, die ich jetzt ändern kann.
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